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SEGURIS

Zuletzt aktualisiert:
08.03.2017

Fungizid

Zulassungsnummer: 
3254
Gebindegröße: 
12 x 1 Liter Flasche, 4 x 5 Liter Kanister
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: 7 [C2] (Isopyrazam)
3 [G1]
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
Hemmung der frühen Infektionsphasen der Pilze - insbesondere das Wachstum des Keimschlauches und die Appressorienbildung (protektiv) - sowie das Myzelwachstum (protektiv und kurativ).

SEGURIS ist ein Kombinationsprodukt aus den beiden fungiziden Wirkstoffen Isopyrazam und Epoxiconazol. Isopyrazam gehört zur Gruppe der Carboxamide und greift in die Atmungskette des Pilzstoffwechsels ein. Es hemmt überwiegend frühe Infektionsphasen der Pilze - insbesondere das Wachstum des Keimschlauches und die Appressorienbildung (protektiv) - sowie das Myzelwachstum (protektiv und kurativ). Isopyrazam zeichnet sich durch eine langanhaltende Wirksamkeit aus, die eine verlängerte Assimilateinlagerung in das Korn ermöglicht. Epoxiconazol gehört zur Klasse der Triazole und wird systemisch in der Pflanze verteilt. Der Wirkstoff greift in die Sterol-Biosynthese der Pilze ein und ist eine ideale Ergänzung zu Isopyrazam aufgrund der guten Wirkung auf die späten Infektionsstadien der Getreidepathogene.

Fungizid zur Bekämpfung von diversen pilzlichen Krankheitserregern in Gerste, Weizen, Roggen und Triticale.

Gerste

Roggen

Triticale

Weizen

Rechtlicher Hinweis

Mischbarkeit

SEGURIS ist mischbar mit Herbiziden (z.B. STARANE® XL, MCPA-haltigen Herbiziden), Fungiziden (z.B. BRAVO® PREMIUM, GLADIO®, AMISTAR OPTI® (max. 1,5 l/ha)), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, PIRIMOR®-GRANULAT) oder Wachstumsreglern (z. B. MODDUS® (max. 0,3 l/ha), ethephonhaltige Präparate). Als Mikronährstoffdünger sind Mangansulfat und Bittersalz geprüft und können zugemischt werden.
Mischpartner in fester Form (PIRIMOR-GRANULAT, Mangansulfat, Bittersalz) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Mehrfachmischungen sowie der Zusatz von Additiven und AHL werden nicht empfohlen.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200 – 400 l/ha

Nachbau

Nach dem bestimmungsgemäßen und sachgerechten Einsatz von SEGURIS können im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.