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Elumis Aqua Pack Syngenta

ELUMIS AQUA PACK

Zuletzt aktualisiert:
21.11.2017

Herbizid

Zulassungsnummer: 
3210, 2726
Gebindegröße: 
1 x 5 l Elumis + 2 x 1 l Callisto
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: F2 (Mesotrione)
B (Nicosulfuron)
Wirkungsweise: 
ELUMIS AQUA Pack enthält die Wirkstoffe Mesotrione (in ELUMIS und CALLISTO) und Nicosulfuron (in ELUMIS).

Mesotrione und Nicosulfuron werden nach der Aufnahme rasch im Saftstrom der Pflanze verteilt und zu den im Wachstum befindlichen Geweben verlagert. Sie entfalten ihre Wirkung über das Blatt empfindlicher Pflanzen. Aufgrund ihrer systemischen Verlagerung in alle Pflanzenteile besitzen sie eine hohe Wirkungssicherheit auch in fortgeschrittenen Wachstumsstadien der Unkräuter und Ungräser. Die Kombination dieser Wirkstoffe verleiht dem ELUMIS AQUA Pack eine robuste Wirkung gegen alle bereits aufgelaufenen in Mais bedeutsamen einjährigen Ungräser einschließlich der Hirse-Arten und alle einjährigen breitblättrigen Unkräuter.

Herbizid-Kombination zur Bekämpfung von Ungräsern und Unkräutern in Mais

Mais

Mischbarkeit

Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte die Syngenta-Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181, an.

Nachbau

Falls ein vorzeitiger Umbruch mit ELUMIS AQUA Pack behandelter Bestände erforderlich wird, kann auf diesen Flächen 4 Wochen nach der Anwendung und nach vorherigem Pflügen erneut Mais, Weidelgras oder Sorghum-Hirse nachgebaut werden.
Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge können nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von ELUMIS AQUA Pack (Einsatz vor dem 1. Juli) alle ackerbaulichen Hauptkulturen nachgebaut werden.
Vor dem Nachbau zweikeimblättriger Zwischenfrüchte und empfindlicher zweikeimblättriger Hauptkulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Raps, Sonnenblumen, Gemüse) muss der Boden gepflügt werden. Der Nachbau von Getreide oder Gräsern ist auch nach flacher Bodenbearbeitung möglich.
Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen sind möglich:
Unter ungünstigen Bedingungen (sandige, zur Austrocknung neigende Böden, Böden mit niedrigem pH-Wert [< 6,0], Böden mit geringer biologischer Aktivität, geringer Bodengüte oder hohem Gehalt an organischer Substanz [> 4 %], schlechte Bodenstruktur, Kälte, außerordentliche Sommer- oder Wintertrockenheit, Überlappung, Stressbedingungen für das Pflanzenwachstum) können vorübergehende Blattaufhellungen, Wuchshemmungen oder Ausdünnungen an empfindlichen nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Raps, Sonnenblumen und Gemüsekulturen) auftreten. Eine tief wendende Bodenbearbeitung nach der Maisernte sowie Boden-pH-Werte über 6,0 mindern das Risiko von Nachbauschäden an Folgekulturen deutlich. Daher wird auf Flächen mit einem pH-Wert deutlich unter 6,0 oder nach außerordentlicher Sommertrockenheit der Nachbau empfindlicher zweikeimblättriger Kulturen nicht empfohlen, wenn ELUMIS AQUA Pack in der Vorkultur eingesetzt wurde.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.