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Elumis Eco Pack

ELUMIS ECO Pack

Zuletzt aktualisiert:
24.03.2017

Herbizid

Zulassungsnummer: 
3210, 2775, 3200
Gebindegröße: 
1 x 5 l + 2 x 5 l + 4 x 20 g Kanister + Beutel
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: F2 (Mesotrione)
B (Nicosulfuron, Prosulfuron)
K3 (S-Metolachlor)
C1 (Terbuthylazin)
Wirkungsweise: 
ELUMIS ECO Pack enthält die Blattwirkstoffe Mesotrione und Nicosulfuron (in ELUMIS) und Prosulfuron (in PEAK) sowie die Bodenwirkstoffe Terbuthylazin und S-Metolachlor (in GARDO GOLD).

Mesotrione, Nicosulfuron und Prosulfuron werden vorwiegend über das Blatt aufgenommen, rasch im Saftstrom der Pflanzen verteilt und zu den im Wachstum befindlichen Geweben verlagert. Aufgrund ihrer systemischen Eigenschaft besitzen sie eine hohe Wirkungssicherheit auch auf fortgeschrittene Wachstumsstadien der Unkräuter und Ungräser. S-Metolachlor und Terbuthylazin werden vorwiegend vom Boden aus aufgenommen, Terbuthylazin zu einem geringen Teil auch über das Blatt. Diese Wirkstoffe verleihen dem ELUMIS ECO Pack eine gute Sofort- und eine starke Dauerwirkung zur Bekämpfung einjähriger Unkräuter und Ungräser in Mais. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Wirkmechanismen, Wirkungsspektren und Aufnahmeorte ergänzen sich die fünf Wirkstoffe in ELUMIS ECO Pack zu einer breit wirksamen Herbizidkombination, die alle in Mais bedeutsamen Ungräser einschließlich Hirse-Arten und alle aus Samen auflaufenden breitblättrigen Unkräuter von frühen bis fortgeschrittenen Wachstumsstadien erfasst. Mit den Bodenkomponenten S-Metolachlor und Terbuthylazin werden auch nach der Anwendung keimende Pflanzen noch hinreichend bekämpft. Für die Bodenwirkung ist der Einfluss ausreichender Bodenfeuchte und ein feinkrümeliges Saatbeet als wirkungssteigernd anzusehen.

Herbizid-Kombination zur Bekämpfung von Ungräsern und Unkräutern in Mais.

Mischbarkeit

Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.

Ansetzvorgang

Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von ELUMIS ECO Pack ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Falls ein vorzeitiger Umbruch mit ELUMIS ECO Pack behandelter Maisbestände erforderlich wird, kann auf diesen Flächen 4 Wochen nach der Anwendung und tief-wendender Bodenbearbeitung (Pflugfurche) erneut Mais nachgebaut werden. Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge erlaubt der unter üblichen Bodentemperatur- und -feuchtigkeitsverhältnissen nahezu vollständige Abbau der Wirkstoffe im Boden nach bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung von ELUMIS ECO Pack (Einsatz vor dem 1. Juli) ELUMIS® ECO Pack 12.09.2016 3 den Nachbau aller ackerbaulichen Hauptkulturen. Vor dem Nachbau zweikeimblättriger Zwischenfrüchte und empfindlicher zweikeimblättriger Hauptkulturen (z. B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen) muss der Boden gepflügt werden. Schäden an Folgekulturen sind möglich: Unter ungünstigen Bedingungen (sandige, zur Austrocknung neigende Böden, Böden mit niedrigem pH-Wert [< 6,0], Böden mit geringer biologischer Aktivität oder hohem Gehalt an organischer Substanz [> 4 %], schlechte Bodenstruktur, Kälte, außerordentliche Sommer- oder Wintertrockenheit, Überlappung, Stressbedingungen für das Pflanzenwachstum) können im Einzelfall Wachstumsbeeinträchtigungen an nachgebautem Wintergetreide oder empfindlichen nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen (z. B. Beta-Rüben, Buchweizen, Saatwicke, Luzerne, Erbsen, Ackerbohnen, Raps, Sonnenblumen, Kleearten und Gemüsekulturen) auftreten. Daher wird auf Flächen mit einem pH-Wert deutlich unter 6,0, auf leichten Böden mit geringer Bodengüte, nach ausschließlicher Minimalbodenbearbeitung und/oder außerordentlicher Sommertrockenheit der Nachbau empfindlicher zweikeimblättriger Kulturen nicht empfohlen, wenn ELUMIS ECO Pack in der Vorkultur eingesetzt wurde. Eine tief wendende Bodenbearbeitung nach der Maisernte sowie Boden-pH-Werte über 6,0 mindern das Risiko von Nachbauschäden an Folgekulturen deutlich.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.