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MAIS-BANVEL WG

Zuletzt aktualisiert:
06.03.2017

Herbizid

Zulassungsnummer: 
2674
Gebindegröße: 
10 x 1 kg Flasche
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: O
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
Die Wirkung äußert sich in Wachstumsstillstand, Deformation, übermäßiger Verzweigung und nachfolgendem Absterben der Unkräuter.

Dicamba, der Wirkstoff von MAIS-BANVEL WG, verteilt sich in der ganzen Pflanze und entfaltet seine Wirkung systemisch. Diese spezielle Eigenschaft ermöglicht den Einsatz auch gegen schwierig zu bekämpfende ausdauernde Unkräuter. Die Wirkung äußert sich in Wachstumsstillstand, Deformation, übermäßiger Verzweigung und nachfolgendem Absterben der Unkräuter. Warme, wachstumsfördernde Witterung beschleunigt den Absterbeprozess. Bis zum Eintreten der herbiziden Wirkung benötigen die Pflanzen mehrere Tage aktives Wachstum.

Herbizid zur Bekämpfung von einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais.

Chinaschilf (Nutzung als nachwachsender Rohstoff für technische Zwecke)

Mais

Sorghumhirse

Zuckermais

Rechtlicher Hinweis

Mischbarkeit

MAIS-BANVEL WG ist mit den meisten gebräuchlichen Maisherbiziden mischbar, z. B. CALARIS®, CALLISTO®, DUAL® GOLD, ELUMIS®, FORNET®, GARDO® GOLD, PEAK®, SL950®, TITUS® und Bromoxynil-Präparaten.
Bei Einsatz in Sorghum-Hirse unbedingt kulturabhängig unterschiedliche Verträglichkeit der Mischpartner beachten!
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Mit Ölen und Blattdüngern sollte MAIS-BANVEL WG nicht gemischt werden, um Verträglichkeitsrisiken auszuschließen. Auch die Zumischung von Kombinationspräparaten aus Herbizid und zugehörigem Additiv kann das Verträglichkeitsrisiko in Mais, Zuckermais und Sorghumhirse erhöhen.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlener Tankmischungen haften wir nicht, da nicht sämtliche in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. 4. Produkt bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Produktes hinzufügen. 5. Tank mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Spritznebel von MAIS-BANVEL WG dürfen keinesfalls auf breitblättrige Kulturen wie Hackfrüchte, Raps, Obst, Reben, Hopfen, Tabak, Gemüse und andere gelangen, da diese Kulturen außerordentlich empfindlich gegenüber Wuchsstoffen sind. Überlappungen und Überdosierungen können Schäden an den Folgekulturen verursachen. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha

Nachbau

Nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von MAIS-BANVEL WG in Mais, Zuckermais und Sorghum-Hirse können im Rahmen üblicher ackerbaulicher Fruchtfolgen alle Kulturen nachgebaut werden. Nach vorzeitigem Umbruch mit MAIS-BANVEL WG behandelter Bestände kann im Anwendungsjahr jede geeignete ackerbauliche Kultur nachgebaut werden, sofern ein Zeitintervall von mindestens 5 Wochen zur Applikation eingehalten wird. Sollen Zwischenfrüchte, Gemüse oder Winterraps noch im Anwendungsjahr von MAIS-BANVEL WG nachgebaut werden, ist der Boden vor der Einsaat vorsichtshalber zu pflügen. Mais, Sorghum-Hirse, Wintergetreide oder Gräser können auch nach flacher Bodenbearbeitung nachgebaut werden.

Geringfügige Verwendung

Chinaschilf (Nutzung als nachwachsender Rohstoff für technische Zwecke), Sorghumhirse

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.