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PIRIMOR-GRANULAT

Zuletzt aktualisiert:
13.06.2017

Insektizid

Zulassungsnummer: 
3238
Gebindegröße: 
10 x 1 kg Flasche
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 1A
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
Neben seiner Kontaktwirkung erfasst das Produkt durch eine Gasphase auch versteckt an der Blattunterseite oder im unteren Pflanzenbereich siedelnde Läuse.

Das Produkt ist ein spezifisches Mittel zur Bekämpfung von Blattläusen. Es enthält den Wirkstoff Pirimicarb. Neben seiner Kontaktwirkung erfasst das Produkt durch eine Gasphase auch versteckt an der Blattunterseite oder im unteren Pflanzenbereich siedelnde Läuse. Die Abtötung erfolgt sehr schnell, so dass das Produkt auch gut zur Bekämpfung von Virusvektoren geeignet ist. Eine optimale Wirkung wird im Temperaturbereich von 12 - 25°C erzielt.

Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen in Ackerbau- und Spezialkulturen.

Ackerbohne

Anis (Verwendung von Früchten und Samen, Nutzung als Gewürz)

Anis (Verwendung von Früchten und Samen, Nutzung als teeähnliches Erzeugnis)

Artischocke

Blattkohle

Blumenkohle

Brombeere

Dill (Verwendung von Früchten und Samen, Nutzung als Gewürz)

Erdbeere

Futtererbse

Rechtlicher Hinweis

Mischbarkeit

PIRIMOR-GRANULAT ist mit vielen gängigen Fungiziden (z.B. AMISTAR OPTI®, ARMURE®, ASKON®, BRAVO® PREMIUM, BONTIMA®, GLADIO®, MAGNELLO®, ORTIVA®, REVUS®, REVUS TOP®, RIDOMIL® GOLD COMBI, RIDOMIL GOLD MZ, SCORE®, SEGURIS®, SPYRALE®, SWITCH®, THIOVIT® JET) und Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, PLENUM® 50 WG) mischbar. Des Weiteren kann das Präparat in Tankmischungen mit zahlreichen Herbiziden (z.B. FUSILADE® MAX) ausgebracht werden.
PIRIMOR-GRANULAT kann in Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben gemeinsam mit AHL ausgebracht werden, wenn PIRIMOR-GRANULAT zunächst in ausreichender Wassermenge vorgelöst wurde. In Getreide können maximal 10 - 15 kg N/ha bzw. 28 - 40 l AHL/ha in AHL-Wassergemischen von mindestens 1:3 - 1:5 gemischt werden. In Kartoffeln und Zuckerrüben können maximal 10 kg N/ha bzw. 28 l/ha AHL in AHL-Wassergemischen von 1:9 gemischt werden. In Zuckerrüben darf der Einsatz erst ab dem 2. Laubblattpaar der Rüben erfolgen.
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. 4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten, den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen. 5. Tank mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von PIRIMOR-GRANULAT ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen: Ackerbau: 200-400 l/ha (in sehr dichten Beständen wie z.B. Ackerbohnen: 600 l/ha); Gemüse: 400-600 l/ha; Kern- und Steinobst: 250-500 l/ha und m Kronenhöhe

Nachbau

Nach dem bestimmungsgemäßen und sachgerechten Einsatz von PIRIMOR-GRANULAT können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

Geringfügige Verwendung

Artischocken (Freiland), Gemeine Ringelblume (Blatt- und Blütennutzung Verwendung als teeähnliches Erzeugnis) (Nutzung als frisches Kraut) (Freiland), Gurke (unter Glas), Kohlrabi (unter Glas), Kräuter (frisch) (Beet- und Topfkulturen) (unter Glas), Melanzani (Auberginen) (unter Glas), Melonen (unter Glas), Paprika (unter Glas), Radieschen (Freiland), Rettich (Freiland), Rucola-Arten (unter Glas), Salat (Lactuca-Arten) (ausgenommen Endivie) (unter Glas), Stangenbohne (Nutzung mit Hülse) (unter Glas), Tomaten (unter Glas), Brombeeren (Freiland), Himbeeren (Freiland), Erdbeeren (Freilnad, unter Glas), Marillen, Pfirsiche, Pflaumen (Zwetschken)

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.