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Syngenta Tafari

Tafari

Zuletzt aktualisiert:
05.03.2018

Insektizid

Zulassungsnummer: 
3906
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 9B
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkungsweise: 
TAFARI ist ein Insektizid mit einer spezifischen Kontakt- und Fraßgiftwirkung gegen Blattläuse und Weiße Fliegen.

Der Wirkstoff Pymetrozin dringt in das pflanzliche Gewebe ein und wird systemisch mit dem Saftstrom in der Pflanze auch in den Neuzuwachs verteilt. Aufgrund der translaminaren Aktivität von TAFARI werden auch versteckt sitzende Schädlinge sicher erfasst. Die Schädlinge stellen nach Aufnahme von TAFARI umgehend ihre Saugtätigkeit ein. Die Honigtauproduktion wird ebenfalls rasch eingestellt. Dennoch können die Schädlinge in den ersten Tagen nach der Behandlung noch am Leben bleiben, da sie aufgrund der speziellen Wirkungsweise verzögert absterben. Zu einer Vermehrung und Verbreitung kommt es nach der Behandlung jedoch nicht mehr. Temperaturen deutlich über 18°C beschleunigen das Absterben der Blattläuse und Weißen Fliegen.
Der Wirkmechanismus von TAFARI unterscheidet sich von dem aller bisher bekannten Insektizide und erfasst daher auch Schädlinge, die gegen bisher angewendete Wirkstoffe aus anderen Wirkstoffgruppen resistent sind.

Insektizid zur Bekämpfung von diversen Schädlingen in Zierpflanzenkulturen 

Zierpflanzen (Freiland)

Zierpflanzenkulturen (Unter Glas)

Mischbarkeit

TAFARI ist mit vielen Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden mischbar.
Im Zierpflanzenbau mit PIRIMOR®-GRANULAT und ORTIVA®.
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind dabei zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen von uns nicht empfohlener Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben.
4. Produkt bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Produktes hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von TAFARI ist auf eine gute, gleichmäßige Benetzung der Pflanzen zu achten.
Die Wassermenge ist an die Entwicklung der jeweiligen Kultur so anzupassen, dass eine gute, gleichmäßige Benetzung der Pflanzen erreicht wird. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen (Zierpflanzen): 600-1200 l/ha.

Nachbau

Nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von TAFARIkönnen im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.