Sie sind hier

Share page with AddThis

AMPEXIO

Zuletzt aktualisiert:
18.03.2021

Fungizid

Zulassungsnummer: 
3711
Zusammensetzung: 
Formulierung: 
Wasserdispergierendes Granulat
Wirkungsweise: 
Hemmung der Zellwandbildung durch den Wirkstoff Mandipropamid, der in die Zellulose-Biosynthese von Oomyceten (Falsche Mehltaupilze) eingreift.

AMPEXIO ist ein Kombinationspräparat aus dem lokalsystemischen Wirkstoff Mandipropamid und dem oberflächenaktiven Wirkstoff Zoxamide zur Bekämpfung von Oomyceten. Mandipropamid wird bei Kontakt mit den Blättern an deren Wachsschicht angelagert und kann nach dem Antrocknen nicht mehr vom Regen abgewaschen werden. Ein Teil des Wirkstoffes dringt in das Blattgewebe ein und wird translaminar verlagert. Der Wirkstoff Mandipropamid greift in die Zellulose-Biosynthese von Oomyceten (Falsche Mehltaupilze) ein und hemmt die Zellwandbildung. Der Wirkstoff ist dabei hoch wirksam gegen die Keimung von Zoosporen und Sporangien. Die Keimung wird sofort gestoppt und die Zoosporen und Sporangien werden zerstört. Bei infektionsnaher Anwendung werden auch das Mycelwachstum und die Haustorienbildung gestoppt. Der Wirkstoff Zoxamide gehört zur chemischen Gruppe der Benzamide. Der Wirkstoff bindet sich an die Wachsschicht und bildet einen oberflächenaktiven Belag, der bereits die Keimung der Pilzsporen verhindert.

Fungizid zur Bekämpfung von Falschem Mehltau in Weinreben.

Weinreben

Mischbarkeit

AMPEXIO ist mit gängigen Fungiziden z. B.: DYNALI®, TOPAS®, SWITCH®, mit Insektiziden und Blattdüngern mischbar.
Für das Produkt ist eine pH-Wert Absenkung (Ansäuern der Spritzbrühe) nicht erforderlich.
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben.
4. Produkt bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Produktes hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmengen: 400-1000 l/ha.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis zur Anwendungstechnik:
Werden Sprühgeräte verwendet, so ist die Konzentration entsprechend der eingesparten Wassermenge zu erhöhen. Gute Spritztechnik ist ausschlaggebend für den Bekämpfungserfolg. Gründlich spritzen. Die Ausbringung mit Recycling-Geräten ist möglich.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.