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UNIX

Zuletzt aktualisiert:
04.05.2020

Fungizid

Zulassungsnummer: 
3869
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: 9 (Cyprodinil)
Wirkungsweise: 
UNIX enthält 750 g/kg des Wirkstoffs Cyprodinil, der zur Wirkstoffgruppe der Anilinopyrimidine gehört. Cyprodinil verhindert bereits das Eindringen des Pilzes und hemmt aufgrund seiner systemischen und translaminaren Eigenschaften auch die weitere Ausbreitung im Blattgewebe. Aufgrund dieser Eigenschaften ist UNIX sowohl vorbeugend (protektiv) als auch heilend (kurativ) wirksam.

Aufgrund seines besonderen Wirkstoffverhaltens weist UNIX auch unter feucht-kühlen Witterungsbedingungen eine hohe Aktivität gegen Schorf auf.

Gerste

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 32 (2-Knoten-Stadium: 2. Knoten wahrnehmbar, mind. 2 cm vom 1. Knoten entfernt)

Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; bis Stadium 55 (Mitte des Ähren-/Rispenschiebens: Basis noch in der Blattscheide)

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)

Max. Anzahl der Anwendungen:

Anwendungsart: Spritzen

Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)

Max. Anzahl der Anwendungen: 2 im Abstand von mind. 14 Tagen

Anwendungsart: Spritzen

Keine Wartefristen festgesetzt.

Roggen

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 32 (2-Knoten-Stadium: 2. Knoten wahrnehmbar, mind. 2 cm vom 1. Knoten entfernt)

 

Max. Anzahl der Anwendungen: 1

Keine Wartefristen festgesetzt.

Triticale

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 32 (2-Knoten-Stadium: 2. Knoten wahrnehmbar, mind. 2 cm vom 1. Knoten entfernt)

 

Max. Anzahl der Anwendungen: 1

Anwendungsart: Spritzen. 

Keine Wartefristen festgesetzt.

Weizen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 32 (2-Knoten-Stadium: 2. Knoten wahrnehmbar, mind. 2 cm vom 1. Knoten entfernt)

Echter Mehltau (Erysiphe graminis)

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; bis Stadium 55 (Mitte des Ähren-/Rispenschiebens: Basis noch in der Blattscheide)
 

Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)

Max. Anzahl der Anwendungen: 1

Echter Mehltau (Erysiphe graminis)

Max. Anzahl der Anwendungen: 2 im Abstand von mind. 14 Tagen

 

Anwendungsart: Spritzen

 

Keine Wartefristen festgesetzt.

Wintergerste

Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1 kg/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis; Ab Frühjahr; Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 51 (Beginn des Ähren-/Rispenschiebens: Die Spitze der Ähre/Rispe tritt heraus oder drängt seitlich aus der Blattscheide)
 

Max. Anzahl der Anwendungen: 1

Anwendungsart: Spritzen

Keine Wartefristen festgesetzt.

Mischbarkeit

UNIX ist mischbar mit den gängigen Getreidefungiziden (z.B. AMISTAR OPTI®, ELATUS® ERA), Herbiziden, Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, CCC).
UNIX ist mischbar mit Harnstoff (bis zu 25 kg/ha) oder Bittersalz (bis zu 5 kg/ha).

UNIX ist nicht mischbar mit Ethephon-haltigen Wachstumsreglern.

Bei Mischungen mit Pflanzenschutzmitteln, Wachstumsreglern, Harnstoff oder Bittersalz immer zuerst UNIX in den Tank geben. Anschließend werden die Mischpartner in fester Form (z.B. Bittersalz) in den Tank gegeben. UNIX ist mischbar mit verdünnter Ammonnitratharnstofflösung (AHL) bis 20 kg N/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen.

Für das Produkt ist eine pH-Wert Absenkung (Ansäuern der Spritzbrühe) nicht erforderlich.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.

Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.

Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produkts kontinuierlich zugeben.
4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Ein Netzmittelzusatz ist empfehlenswert.
Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-300 l/ha.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-300 l/ha.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.