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FUSILADE MAX

Zuletzt aktualisiert:
14.11.2018

Herbizid

Zulassungsnummer: 
2790
Gebindegröße: 
12 x 1 Liter Flasche, 4 x 5 Liter Kanister, 20 Liter Kanister
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: A
Formulierung: 
Emulgierbares Konzentrat (Emulsionskonzentrat)
Wirkungsweise: 
Die Wirkung zeigt sich durch ein Vergilben der Blätter, einen rasch einsetzenden Wachstumsstillstand und das Absterben der Ungräser

Der Wirkstoff von FUSILADE MAX wird über die Blätter der Ungräser aufgenommen und im Saftstrom (Phloem und Xylem) der Pflanzen verteilt. Die Wirkung zeigt sich durch ein Vergilben der Blätter, einen rasch einsetzenden Wachstumsstillstand und das Absterben der Ungräser.

Herbizid zur Bekämpfung von Ungräsern in vielen Ackerbau- und Gemüsekulturen sowie im Zierpflanzenbau und Forst.

Ackerbohne

Anis (Samennutzung)

Baumschulen

Beerenobst (ausgenommen Johannisbeeren)

Beta-Rüben

Bohne (Verwendung mit Hülsen) (Verwendung als Frischgemüse)

Buchweizen (Saatguterzeugung)

Chicorée

Endivie

Erdbeere

Rechtlicher Hinweis

Mischbarkeit

FUSILADE MAX ist mit den folgenden Herbiziden mischbar: GOLTIX® Compact oder GOLTIX ® GOLD. Weiterhin ist FUSILADE MAX mit den Insektiziden ACTARA®, KARATE® ZEON, PIRIMOR®-GRANULAT, PLENUM® 50 WG sowie zahlreichen Fungiziden (z. B. REVUS®, ORTIVA®, RIDOMIL® GOLD MZ, SCORE®, SPYRALE®) und den Wachstumsreglern MODDUS® und TOPREX® mischbar. Der Zusatz von Blattdüngern (z. B. Solubor, Bittersalz, Mangansulfat) ist möglich.
FUSILADE MAX kann in Kartoffeln und Winterraps gemeinsam mit AHL ausgebracht werden, wenn AHL zuvor mit Wasser (mind. 200 l/ha) im Verhältnis 1:9 verdünnt worden ist. Maximal 10 kg N/ha, bzw. 30 l/ha AHL zumischen. Bei der Anwendung in Kartoffeln ist auf eine ausreichende Wachsschicht zu achten.
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Unter ungünstigen Bedingungen kann bei Tank-Mischung mit Herbiziden die Gräserleistung von FUSILADE MAX reduziert sein. Das ist auch möglich wenn zur Anwendung von FUSILADE MAX weniger als 1 Woche Abstand eingehalten wurde.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Auf ausreichende und gleichmäßige Benetzung der Ungräser ist zu achten. Wenn bei späterer Anwendung von FUSILADE MAX stark entwickelte Kulturpflanzenbestände die Ungräser schon teilweise abschirmen, ist mit Wirkungsminderung zu rechnen. Abdrift und Überdosierungen sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

In Feldfrüchten wie Rüben, Raps, Möhren, Futtererbsen, Ackerbohnen, Rotschwingel, Erdbeeren und Sonnenblumen sowie in Ziergehölzen, Baumschulen und im Forst beträgt die empfohlene Wasseraufwandmenge 200 - 400 l/ha.

Nachbau

Nach dem bestimmungsgemäßen und sachgerechten Einsatz von FUSILADE MAX können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) unter Berücksichtigung der Wartefrist nachgebaut werden. Die Aussaat von Getreide nach Umbruch einer mit FUSILADE MAX behandelten Kultur ist ab vier Wochen nach Anwendung ohne Gefahr möglich.

Geringfügige Verwendung

Lein, Lupine-Arten (nicht für die Erzeugung von Nahrungsmitteln), Lupine-Arten (Saatguterzeugung), Mariendistel. Markstammkohl (Saatguterzeugung), Kleearten (Saatguterzeugung), Luzerne (Saatguterzeugung), Ölrettich (Saatguterzeugung), Krambe (Saatguterzeugung), Leindotter (Saatguterzeugung), Buchweizen (Saatguterzeugung), Mohn, Ölkürbis, Rotschwingel (Saatguterzeugung), Schafschwingel (Saatguterzeugung), Senf-Arten (Saatguterzeugung), Sojabohne, Tabak, Wicken (Saatguterzeugung), Hopfen, Anis (Samennutzung), Fenchel (Samennutzung), Koriander (Samennutzung), Kümmel (Samennutzung), Chicorée, Ginko (für pharmazeutische Zwecke), Erbse, Bohne, Johanniskraut, Knollensellerie, Stangensellerie, Kopfsalat, Endivie, Kräuter (frisch), Kräuter (Saatguterzeugung), Gewürzfenchel, Kren, Kresse (Saatguterzeugung), Nachtkerze, Schwarzkümmel (Samennutzung), Pastinaken, Schwarzwurzel, Primula-Arten (für pharmazeutische Zwecke), Radieschen, Rettich, Rucola-Arten, Spargel, Spinat, Wurzelpetersilie, Wurzelzichorie, Zwiebel, Knoblauch, Beerenobst (ausgenommen Johannisbeeren), Erdbeeren, Kernobst, Steinobst, Schalenobst

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.