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GARDO GOLD

Zuletzt aktualisiert:
03.12.2018

Herbizid

Zulassungsnummer: 
2775
Gebindegröße: 
4 x 5 Liter Kanister
Zusammensetzung: 
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: K3 (S-Metolachlor)
C1 (Terbuthylazin)
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
Durch die Kombination der Wirkstoffe wird eine gute Sofort- und eine starke Dauerwirkung erzielt.

Die beiden Wirkstoffe S-Metolachlor und Terbuthylazin verleihen dem Kombinationspräparat GARDO GOLD eine gute Sofort- und eine starke Dauerwirkung zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in Mais. Der Wirkstoff S-Metolachlor wird bei der Kontrolle von Hirsearten über die Wurzeln und vor allem das Hypokotyl keimender, in den Stadien des Auflaufs befindlicher und bereits aufgelaufener junger Pflanzen aufgenommen. Durch den Aufnahmemechanismus und die frühe Applikation wird eine Wirkung auch auf später auflaufende Hirsen erzielt. Die Aufnahme von Terbuthylazin erfolgt überwiegend über die Wurzeln der Ungräser und Unkräuter. Gegenüber Unkräutern ist eine beachtliche Wirkung nach Wirkstoffaufnahme über den Blattapparat junger Pflanzen bekannt. Für die Bodenwirkung beider Wirkstoffe ist der Einfluss ausreichender Bodenfeuchte als wirkungssteigernd anzusehen.

Herbizid zur Bekämpfung von Hirse-Arten, Einjähriger Rispe und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais, Zuckermais, Lupine-Arten, Sorghumhirse und Rispenhirse.

Lupine-Arten

Mais

Rispenhirse

Sorghumhirse

Zuckermais

Rechtlicher Hinweis

Mischbarkeit

GARDO GOLD ist mit vielen gängigen Herbiziden im Maisanbau mischbar (z. B. ELUMIS®, CALLISTO®, PEAK®, MAIS-BANVEL® WG, Sulfonylharnstoffe).
GARDO GOLD ist mit Ammonnitratharnstofflösung (AHL) in der Reihenfolge Wasser - AHL - GARDO GOLD mischbar. Die maximale Aufwandmenge beträgt 40 kg N/ha bzw. 112 l/ha AHL. Dabei sollte jedoch nicht mehr als die Hälfte der Wasseraufwandmenge durch AHL ersetzt werden. Die gemeinsame Ausbringung von GARDO GOLD und AHL ist nur im Vorauflauf, bis 3 Tage nach der Saat, möglich.
Es empfiehlt sich, Mischpartner in fester Form als Erstes in den Tank zu geben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen von uns nicht empfohlener Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Syngenta Beratungs-Hotline, Tel.-Nr. 0800-207181.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von GARDO GOLD ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. Überdosierungen können Schäden an den Folgekulturen verursachen.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Falls ein vorzeitiger Umbruch mit GARDO GOLD behandelter Bestände erforderlich wird, kann auf diesen Flächen nach flacher Bodenbearbeitung erneut Mais oder 4 Wochen nach Anwendung und tief-wendender Bodenbearbeitung (Pflugfurche) Sorghum-Hirse und Weidelgras nachgebaut werden. Nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von GARDO GOLD können im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge alle ackerbaulichen Hauptkulturen nachgebaut werden. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen sind Schäden an Folgekulturen, insbesondere Wintergetreide, möglich.

Geringfügige Verwendung

Lupine-Arten, Sorghumhirse, Zuckermais

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.