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Megafol

volles Ertragspotenzial auch unter Stressbedingungen

Die optimale Pflanzengesundheit ist nicht nur eine Frage der direkten Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen - die indirekte Stärkung der Widerstandskraft der Pflanze durch ausgewählte Pflanzenextrakte, insbesondere gegenüber klimatischen Extremwetterlagen, rückt zunehmend in den Fokus.

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Erträge absichern

Megafol ist ein Biostimulans in Form einer flüssigen Suspension ausgewählter Pflanzenextrakte mit biologischer Aktivität zur Minderung von abiotischem Stress. In Stresssituationen durch extreme Witterungsbedingungen sichert Megafol den Ertrag zuverlässig.

Kälte Kälte
Trockenphasen Trockenphasen
Hitze/Strahlung Hitze/Strahlung
Phytotox Phytotox

Stärkt die Pflanze zuverlässig

Stabilisiert den Ertrag bei abiotischem Stress

Ist einfach und flexibel in der Anwendung

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Wirkung

Megafol – Die Wissenschaft dahinter

Wie schafft es Megafol die Pflanze zu unterstützen? Und was passiert genau in der Pflanze bei dem Einsatz von Megafol?

Genexpression

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Megafol ist an der Aktivierung von 127 Genen beteiligt, die um das 3-fache verglichen zur Kontrolle erhöht sind. Unter diesen verschiedenen exprimierten Genen zeigten unsere molekularbiologischen Untersuchungen, dass Megafol frühzeitig Marker aktiviert, die an der Reaktion auf Kälte, Hitze, Trockenheit und chemischen Stress beteiligt sind und zum Schutz der Zellwände beitragen.

megafol megafol
megafol megafol

Reaktion auf die Osmosefähigkeit

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Megafol enthält spezifische Aminosäuren (Glutaminsäure, Prolin) sowie Betain (Glycin-Betain, Prolin-Betain). Diese Elemente spielen eine sehr wichtige physiologische Rolle bei der Reaktion der Pflanze auf Stressbedingungen.

Die Verbindungen wirken als organische Osmolyte, die aktiv gegen osmotischen Stress, Trockenheit, Salzgehalt und hohe Temperaturen schützen. Die Anreicherung dieser Verbindungen im Zellinneren begünstigt die Wasserspeicherung in den Zellen, schützt sie vor Austrocknung, reguliert die Öffnung der Stomata und die Durchlässigkeit der Membranen.

Steigerung des Wachstums

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Stressige Bedingungen wirken sich negativ auf den Stoffwechsel der Pflanze aus, was die Qualität und Quantität der Produktion verringert. Die Verwendung spezifischer Aminosäuren (Arginin, Alanin, Isoleucin, Tyrosin und Valin) vor, während und nach einem Stressereignis sorgt für eine optimale Prävention und Wiederherstellung der wichtigsten Stoffwechselfunktionen.

Darüber hinaus tragen sie im Falle einer Beeinträchtigung dieser Funktionen zu einer schnellen Wiederherstellung des Pflanzenwachstums bei.

Kontrolle / mit Megafol Kontrolle / mit Megafol

Quelle: Praxisbeispiel DE, Standort: Arendsee (ST), Aufname: Juni 2026

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CE-Zertifizierung

Megafol – ein Biostimulans mit Wirksamkeitsnachweisen

ce ce

Megafol ist eines der ersten Biostimulanzien, das nach neuem Recht CE-zertifiziert ist. Dazu wurden ähnlich wie in der Pflanzenschutzmittelzulassung diverse Praxisversuche zum Nachweis der Wirksamkeit durchgeführt und die entsprechenden Daten bei einer unabhängigen Konformitätsbewertungsstelle eingereicht. Die CE-Zertifizierung ist für viele weitere Biostimulanzien im Syngenta Portfolio in Arbeit.

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Ertragssicherheit

Megafol – Ertragssicherheit bei abiotischem Stress

Im Herbst und Frühjahr sichert Megafol Erträge im Wintergetreide

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Bodenherbizide im Herbst sind im Wintergetreide häufig unverzichtbar, um Ungräser wie Ackerfuchsschwanz wirksam zu kontrollieren. Exaktversuche zeigen, dass Megafol in Kombination mit einem Bodenherbizid die herbizidbedingte Ausdünnung des Bestands reduzieren kann, besonders unter kühlen Bedingungen. Durch die Unterstützung der pflanzlichen Stressabwehr und des vegetativen Wachstums trägt Megafol dazu bei, die Bestandsentwicklung zu fördern und Ertrag abzusichern. Der positive Effekt kann sich sowohl im Herbst als auch im Frühjahr zeigen.

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Quelle: Syngenta Exaktversuch DE, Winterweizen, Karow 2024

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Quelle: Syngenta Exaktversuch DE 2026, Wintergerste, Klein Schwansee 2026

Megafol sichert Erträge bei starken Temperaturschwankungen. Ein Exaktversuch im Winterweizen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt: Nach einem Temperatursturz auf 1,4 °C erzielte die Behandlung 4,3 dt/ha Mehrertrag und insgesamt 92,1 dt/ha.

In einem weiteren Versuchsglied konnte durch die Applikation von Megafol bei starken Temperaturschwankungen von über 20 °C innerhalb einer Woche je nach Anwendungszeitpunkt 6,7 bzw. 10 dt/ha Ertrag abgesichert werden.

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Temperatur (°C)

Quelle: Syngenta Exaktversuch DE, Winterweizen, Sietow 2023

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Temperatur (°C)

Quelle: Syngenta Exaktversuch DE, Winterweizen, Sietow 2023

Abgesicherte Erträge im Winterraps

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Eine gute Bestandsentwicklung vor dem Winter legt die Grundlage für das Ertragspotenzial im Frühjahr. Der unabhängige Exaktversuch der Landwirtschaftskammer NRW zeigt den Mehrwert von Megafol in Kombination mit Karate Zeon bei Rapserdflohbefall.

Karate Zeon reduzierte den Schädlingsdruck direkt. Megafol unterstützte den Raps bei Käferfraß und anschließendem Temperaturstress unter 0 °C durch die Förderung der Stressregulation und des vegetativen Wachstums. Das Ergebnis: +2,6 dt/ha gegenüber der reinen Insektizid-Anwendung.

Auch bei geringem Rapserdfloh-Druck: Megafol unterstützt die Pflanze bei chemischem Stress durch Herbizid-Maßnahmen.

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Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen DE, Standort: MI-LÜ - Löhne, 2026; Mittelwerte mit demselben Buchstaben unterscheiden sich nicht signifikant (SNK 0.05)

Abgesicherte Erträge im Gemüse

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Am Agravis Versuchsstandort in Twistringen zeigte die Behandlung mit 2 l/ha Megafol signifikante Mehrerträge zur Kontrolle. Megafol wurde ab BBCH 42 in Tankmischung mit der Fungizidmaßnahme eingesetzt.

MEGAFOL IM GEMÜSE
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FungizidFungizid + Megafol

Quelle: Agravis/Syngenta Exaktversuch Twistringen, 2022-2024. Industriemöhre Bastia bzw. Navedo (2024)

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Anwendung

Anwendungsempfehlung

Megafol wird am besten kurz vor oder nach Beginn (3-4 Tage) von Stressereignissen (Kälte, Trockenheit, Hitze, etc.) angewendet. Die Ausbringung kann dabei solo oder auch in Mischung mit Pflanzenschutzmitteln erfolgen. Megafol ist flüssig und sehr gut mit vielen Produkten mischbar.

Megafol kann in vielen Kulturen zur Erhöhung der Pflanzenvitalität, gegen abiotischen Stress und zur Ertrags- und Qualitätsabsicherung eingesetzt werden. Die Anwendung erfolgt am besten jeweils kurz vor Beginn von Stressereignissen.

anwendung

Raps Herbstanwendung

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Megafol ist als Biostimulans nach EU Düngeprodukteverordnung 2019/1009 zugelassen. Daher kann es trotz des enthaltenen Stickstoffs auch im Herbst eingesetzt werden, die Restriktionen zum Einsatz von Stickstoffdüngern im Herbst gelten für Megafol nicht.

raps
raps
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*Keine Mischung mit Belkar; Kombinationen mit Graminiziden, Insektiziden und Düngern sind möglich.

Getreide Herbstanwendung

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Megafol ist als Biostimulans nach EU Düngeprodukteverordnung 2019/1009 zugelassen. Daher kann es trotz des enthaltenen Stickstoffs auch im Herbst eingesetzt werden, die Restriktionen zum Einsatz von Stickstoffdüngern im Herbst gelten für Megafol nicht.

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Getreide Frühjahrsanwendung

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Im Frühjahr kann Megafol in allen Getreidearten von Vegetationsbeginn bis in die Abreife hinein eingesetzt werden.

getreide getreide

Im Frühjahr wird eine Tankmischung mit blattaktiven Herbiziden nicht empfohlen.

Anwendungsempfehlung Mais

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mais mais

Megafol in der Möhre

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Empfehlung in der Möhre: Maximal 2 Applikationen von Megafol ab BBCH 42 zusammen mit der Fungizidmaßnahme zur Steigerung der Pflanzenvitalität und erfolgreichen Ertrags- und Qualitätsabsicherung.

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Rapserdfloh-Befall mit Megafol reduzieren

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Produktprofil

Das Produktprofil von Megafol

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Inhaltsstoffe Pflanzenextrakte (u. a. von der Braunalge Ascophyllum nodosum), Gesamtstickstoff (3,6 %), gelöster organischer Stickstoff (1,2 %), Carbamidstickstoff (2,4 %), Kaliumoxid (K2O), wasserlöslich (9,7 %)
Formulierung Suspension
Kulturen Getreide, Mais, Winterraps, Leguminosen, Zuckerrüben, Ölkürbis, Sojabohne, Kartoffel, Gemüse, Wein- und Obstbau
Einsatztermin Im Herbst oder Frühjahr im Laufe der Vegetationsperiode; solo oder in Mischung mit Pflanzenschutzmitteln; Gemüse ab BBCH 42
Wirkung Minderung von abiotischem Stress, Stimulation des Pflanzenwachstums
CE-Zertifizierung Ja, zertifiziert als Biostimulans nach EU-DüngeprodukteVO 2019/1009 mit nachgewiesener Wirksamkeit
Aufwandmenge 2 l/ha
Zulassung Als Biostimulans zugelassen nach EU 2019/1009, damit auch im Herbst einsetzbar
Anwendung max. 2 Applikationen
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist Megafol?

Megafol ist ein CE-gekennzeichnetes Biostimulans in Form einer flüssigen Suspension ausgewählter Pflanzenextrakte mit einem großen Anteil der Alge Ascophyllum nodosum. Die biologische Aktivität der Pflanzenextrakte unterstützt die Pflanze bei der Minderung von abiotischem Stress und kann somit Erträge absichern.

Was bedeutet die CE-Kennzeichnung?

MEGAFOL ist eines der ersten Biostimulanzien, welches nach neuem Recht (Düngeprodukte- Verordnung (EU) 2019/1009) CE-zertifiziert ist. Dazu wurden ähnlich wie in der Pflanzenschutzmittelzulassung diverse Praxisversuche zum Nachweis der Wirksamkeit durchgeführt und die entsprechenden Daten bei einer unabhängigen Konformitätsbewertungsstelle eingereicht. Die CE-Zertifizierung ist für viele weitere Biostimulanzien im Syngenta Portfolio in Arbeit.

In welchen Kulturen wird Megafol eingesetzt?

Megafol wird in anderen Ländern bereits seit Jahren erfolgreich in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen eingesetzt. Für die Markteinführung durch Syngenta in Deutschland wurden umfangreiche Versuchsprogramme zunächst in den wichtigen Ackerbaukulturen mit dem Schwerpunkt auf Getreidearten und Raps aufgelegt. Nach erfolgreicher Versuchsdurchführung über die vergangenen zwei Jahre in der Möhre empfehlen wir die Anwendung seit 2024 auch im Gemüse. Wir fokussieren uns daher mit der Einsatzempfehlung auf die Anwendung im Getreide, im Raps und in der Möhre. Ein zukünftiger Einsatz auch im Mais und anderen Kulturen ist ....

Was bewirkt Megafol in der Pflanze?

Megafol erzielt drei wesentliche Effekte in der Pflanze:


  1. Die in Megafol enthaltenen Aminosäuren (u. a. Alanin, Asparaginsäure, Cystein, Glutaminsäure etc.) haben strukturelle, enzymatische und Transportfunktionen in der Pflanze. Dadurch wird das Pflanzenwachstum verbessert. Das enthaltene Glycin unterstützt aktiv die Bildung von Pflanzengewebe und die Photosynthese.
  2. Durch die Inhaltsstoffe von Megafol wird die Aktivität der Gene, die maßgeblich an der Reaktion der Pflanze auf Stress beteiligt sind, stark erhöht. Photosynthese und Stoffwechsel werden gefördert und die Stressperiode wird besser überstanden.
  3. Der Transport von Molekülen und Makronährstoffen im Pflanzengewebe wird durch Proteine (Protein-Carrier) oder spezielle Aminosäuren wie Glycin und Glutaminsäure im Megafol erleichtert. Durch ihre Rolle als natürliche Chelatoren verbessern sie zudem die Zellwandpermeabilität.

Gegen welche abiotischen Stressfaktoren wird Megafol eingesetzt?

Megafol erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen verschiedene abiotische Stressfaktoren wie z. B. Kälte, Hitze und/ oder Trockenheit, die sich im Zuge des Klimawandels auch in Deutschland zunehmend ertragsbegrenzend bemerkbar machen. Kälte- oder Frostperioden im Frühjahr können zur Störung der generativen Entwicklung und der Befruchtung führen, Trockenheit oder Hitzephasen im Frühsommer hemmen sowohl die Photosyntheseleistung als auch den Wasser- und Nährstofftransport und die Assimilatverlagerung in der Pflanze. Resultierende Ertragsminderungen können durch Megafol abgemildert werden. Auch Pflanzenschutz- oder Düngemittel können - vor allem in Mischungen - unter ungünstigen Anwendungsbedingungen Pflanzenstress darstellen. Durch die Zumischung von Megafol wird der Stoffwechsel und die Regeneration der Pflanzen gefördert.

Wie und wann wird Megafol im Getreide angewendet?

Megafol kann zur Förderung der Pflanzenvitalität als flüssiges Produkt grundsätzlich sehr einfach und flexibel mit der Pflanzenschutz- spritze während der gesamten Vegetation mit 2 l/ha ausgebracht werden. Für optimale Effekte gegen die Auswirkungen von abiotischem Stress sollte das Produkt kurz vor einer vorhergesagten Stresssituation (Kälte-, Hitze- oder Trockenphase) appliziert werden. Aufgrund der guten Mischbarkeit von Megafol ist die gemeinsame Ausbringung mit einer Pflanzenschutzmaßnahme (z. B. Wachstumsregler- oder Fungizideinsatz) problemlos möglich.

Wird durch Megafol immer eine Ertragssteigerung erzielt?

Die ertragsfördernden Effekte sind stark von den jeweiligen Standortbedingungen abhängig und werden unter optimalen Wachstums- bedingungen oftmals nicht sichtbar werden. Unter suboptimalen Bedingungen (reduzierte Wasser- oder Nährstoffverfügbarkeit, Auftreten von Klimastress etc.) verbessert Megafol aber in der Regel die Ertragsbildung und die Ertragsstabilität. In Versuchen der letzten Jahre wurde gegenüber unbehandelten Beständen im Getreide im Durchschnitt mit Megafol ein Mehrertrag von 3,7 dt/ha erzielt.

Megafol enthält Stickstoff, darf ich es trotzdem im Herbst anwenden?

Ja, Megafol darf im Herbst angewendet werden, die Restriktionen für Stickstoff-haltige Düngemittel gelten nicht für Megafol.
Denn Megafol ist auch rechtlich gesehen kein Dünger, sondern ein Biostimulans im Sinne der seit Mitte 2022 geltenden EU Düngeprodukteverordnung 2019/1009. Dadurch kann Megafol in allen Kulturen im Herbst eingesetzt werden.

Wieso ist Megafol nicht als Biostimulans sondern als Organisch-mineralischer NK-Dünger deklariert?

Seit Mitte 2022 ist die neue EU Düngeprodukte-Verordnung 2019/1009 in Kraft. Diese deckt Biostimulanzien, u.a. neben den klassischen Düngemitteln, als eigene Produktgruppe (Product functional category, PFC) ab. Biostimulanzien, die in diesem Rechtsrahmen vertrieben werden, müssen zertifiziert werden, wozu auch Wirksamkeitsdaten eingereicht werden müssen.
Megafol wurde 2023 als eines der ersten Produkte als Biostimulans nach EU Düngeprodukte-Verordnung 2019/1009 zugelassen, allerdings nachdem ein Teil der Ware schon verpackt wurde. Daher ist Megafol teilweise noch als NK-Dünger deklariert. Dies ändert nichts daran, dass Megafol als Biostimulans zugelassen ist und trotz des enthaltenen Stickstoffs auch im Herbst eingesetzt werden kann. Die Restriktionen zum Einsatz von Stickstoffdüngern im Herbst gelten für Megafol nicht.

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