Sie sind hier

Share page with AddThis

Ampexio

Kennen Sie schon das Ampexio-Gefühl?

Die richtige entscheidung macht das leben leicht

arrow.png

Nutzen für den Winzer

  • Starker Ertragsschutz gegen Peronospora an Blättern und Trauben
  • Besondere Wirkungsstärke in empfindlicher Phase rund um die Blüte
  • Einsetzbar in Kelter- und in Tafeltrauben
ampexio-wirkungsspektrum.jpg

Wirkungsspektrum

 

Ampexio ist eine neue Wirkstoffkombination gegen den Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) an Reben.

Die Krankheit infiziert sowohl die Blätter als auch die Trauben. Feucht-warmes Wetter, oft auch Gewitterniederschläge fördern den Befall

Auf den Blättern werden die Symptome als sogenannten Ölflecken sichtbar. Befallene Trauben trocknen ein. Man spricht dann von Lederbeeren. In starken Befallsjahren wie 2016 kann der Befall durch die Reben-Peronospora zu einem Totalausfall führen.

Nutzen für den Winzer

  • Nachhaltige Wirkungssicherheit gegen Peronospora
  • Zusätzlicher Wirkungsmechanismus in der Spritzfolge
  • Mehr Flexibilität bei Bekämpfungsstrategien
ampexio-wirkstoffe-und-anti-resistenzstr

Wirkstoffe und Anti-Resistenzstrategie

 

Ampexio ist eine neuartige Wirkstoffkombination im Weinbau. Es enthält die beiden Wirkstoffe Zoxamide und Mandipropamid. Die beiden Wirkstoffe stammen aus zwei unterschiedlichen Wirkstoffgruppen.
Zoxamide gehört zur Gruppe der Benzamide. Es blockiert das Beta-Tubulin Protein, das für die Zellkernteilung des Pilzes mit zuständig ist. Mandipropamid ist ein Mandelsäureamid. Das Molekül verhindert den Zellwandaufbau des Falschen Mehltaus durch Blockierung der Cellulosesynthase.

Die beiden Wirkstoffgruppen sind nicht kreuzresistent und ergänzen sich ideal. Wissenschaft und Beratung teilen die Fungizide im Weinbau in Kategorien ein, um die verschiedenen Wirkungsmechanismen zu bezeichnen. Ampexio ist demnach als einziges Fungizid gegen Falschen Mehltau in die Kategorie E/C einzustufen

Nutzen für den Winzer

  • Lückenloser Schutz der behandelten Blätter und Beeren
  • Lange Dauerwirkung gegen Peronospora
  • Schutz vor Infektionen auf Blattober- und -unterseite
ampexio-wirkstoffverhalten.jpg

Wirkstoffverhalten

 

Ampexio enthält die Wirkstoffe Zoxamide und Mandipropamid. Die beiden Moleküle verhalten sich unterschiedlich auf und in der Pflanze:

  • Zoxamide: Verlagerung des Wirkstoffs innerhalb der Wachsschicht
  • Mandipropamid: Translaminarer Transport zu den Blattunterseiten

Der Transport der beiden Wirkstoffe ergänzt sich zu einer gleichmäßigen Verteilung von Ampexio auf und in der Pflanze.

Nutzen für den Winzer

  • Schnelle Auflösung der Granulat-Formulierung
  • Komplikationsfreies Ansetzen der Spritzbrühe – auch bei Mehrfachmischungen
  • Staub- und geruchsarmes Handling
ampexio-formulierung.jpg

Formulierung

 

Ampexio ist als wasserdispergierbares Granulat mittels spezieller Pepite-Technologie formuliert. Dieses Verfahren verleiht den Granulatpartikeln eine sehr große Oberfläche (sogenannte „Himbeer – Struktur“). Dadurch kann Wasser die Formulierung sehr schnell lösen. Die Geschwindigkeit des Auflöseverhaltens ist unabhängig von Faktoren wie Temperatur oder Härtegrad des Wassers.
Produktionssverfahren und Formulierungszusammensetzung sind zudem auf eine äußerst geringe Staub- und Geruchsentwicklung beim Umgang mit Ampexio hin optimiert.

Ziel der Formulierungsentwicklung war es, dem Anwender eine hohe Arbeitseffizienz bei gleichzeitiger Anwenderfreundlichkeit des Produktes zu bieten.

Nutzen für den Winzer

  • Leichtes Produkthandling beim Einkauf und Transport
  • Geringer Bedarf an Lagerraum
  • Schnelles Dosieren und Einfüllen ins Spritzfaß
ampexio-aufwandmenge.jpg

Aufwandmenge

 

Im Vergleich zu anderen Peronospora Fungiziden weist Ampexio die geringste Aufwandmenge auf. Die maximale Aufwandmenge beträgt nur 0,5 kg/ha.

0,17 - 0,25 kg/ha bis Stadium 61 (Austrieb bis Beginn der Blüte)
0,25 - 0,38 kg/ha bis Stadium 71 (bis Fruchtansatz)
0,34 - 0,5 kg/ha ab Stadium 71 (ab Fruchtansatz)

Ampexio kann ab BBCH 13 (drittes Blatt entfaltet) bis BBCH 85 (Weichwerden der Beeren) angewendet werden.

Nutzen für den Winzer

  • Wirkungssicher mit allen praxisüblichen Spritzen und Düsen
  • Höhere Flexibilität bezüglich Einsatzbedingungen
  • Besonders geeignet für driftreduzierte Technik
ampexio-wirkungsspektrum.jpg

Applikationstechnik

 

Ampexio stellt an die Applikationstechnik keine besonderen Ansprüche. Die Wirkstoffverteilung in der Wachsschicht bzw. zu den Blattunterseiten bietet auch unter dem Gesichtspunkt der Applikationstechnik Vorteile gegenüber reinen Kontaktmitteln: Auch mit etwas größeren Tröpfchengrößen kann die volle Wirksamkeit erreicht werden. Gleichzeitig ist damit die Abdriftgefährdung geringer. Dies erlaubt mehr Flexibilität bei wechselhaften Windbedingungen und der Spritzung größerer Flächen.
Für die Applikation von Ampexio können Axialgeräte mit Querstromaufbau, Tangentialge-bläse, Radialgebläse und andere in Verbindung mit Standarddüsen zum Einsatz kommen. Ampexio ist auch besonders geeignet für die Ausbringung mit neuerer, driftreduzierter Düsentechnik. Diese ist zu bevorzugen, um Abdrift auf Nichtzielflächen zu minimieren.

Nutzen für den Winzer

  • Starker Schutz gegen Peronospora an Blättern und Trauben
  • Besondere Wirkungsstärke in empfindlicher Phase rund um die Blüte bis zum Traubenschluss
  • Zusatzwirkung gegen Botrytis am Blatt, Stielgerüst und Beeren
ampexio-versuchserfahrungen.jpg

Versuchserfahrungen

 

Ampexio wurde in allen wichtigen Weinbauländern Europas für den Einsatz gegen Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) an Reben entwickelt. Die erste Zulassung in der EU erteilten die Behörden in Österreich im Mai 2016.

Für Ampexio liegen daher umfangreiche Erfahrungen aus Zulassungsversuchen sowie Versuche bei Handel und amtlicher Beratung vor. - unter unterschiedlichsten Witterungs- und Befallsbedingungen vor.

Ampexio zeigt eine hohe Wirkungssicherheit unter unterschiedlichsten Witterungs- und Befallsbedingungen. Die Schwankung der Versuchsergebnisse ist ausgesprochen gering, was die Wirkungssicherheit unterstreicht.
Es wirkt ausgezeichnet gegen Peronospora auf den Blättern und besonders auch auf den Beeren. In ergänzenden Laboruntersuchungen konnten wir zudem eine relevante Zusatzwirkung gegen Botrytis belegen

Nutzen für den Winzer

  • Ertragsschutz gegen Peronospora in empfindlichster Phase
  • Breites Anwendungsfenster
  • Flexibel kombinierbar mit Fungiziden gegen Oidium und Botrytis für einen wirkungsvollen
    Gesamtschutz
ampexio-empfehlung.jpg

Empfehlung

 

Ampexio wird in eine Bekämpfungsstrategie gegen Peronospora über die Saison hinweg eingebunden. Basis dafür sind seine biologischen Stärken sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Antiresistenzstrategie.

Seine Leistungsstärke zeigt Ampexio besonders in der Phase der höchsten Anfälligkeit der Reben von Vorblüte bis Traubenschluss. Besonders über die Blüte bietet das Produkt mehr Sicherheit aufgrund protektiver und kurativer Eigenschaften. Beim Einsatz nach der Blüte - zum Beerenwachstum und zum Traubenschluss - kann die Zusatzwirkung gegen Botrytis mit ausgenutzt werden. Die Anwendung von Ampexio entlastet stark Folpet-lastige Spritzfolgen.

>

Nutzen für den Winzer

  • Geringe Aufwandmengen
  • Günstige Abstandsauflagen
  • Kurze Wartezeit
Wirkstoffe 240 g/kg Zoxamide + 250 g/kg Mandipropamid
Wirkstoffgruppe Benzamid + Carbonsäureamid
Kultur Kelter- und Tafeltrauben
Zulassung Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Formulierung Wasserdispergierbares Granulat
Aufwandmenge max. 0,5kg/ha
Zulassungszeitraum BBCH 13 (drittes Blatt entfaltet)
BBCH 85 (Weichwerden der Beeren)
Anzahl Applikationen max. 3
Wartezeit 21 Tage
Gewässerabstand 15/10/10/10/10

Produktprofil

 

Ampexio bekämpft die Peronospora an Reben mit zwei Wirkungsmechanismen. Die beiden Moleküle stammen aus unterschiedlichen, nicht kreuzresistenten Wirkstoffgruppen. Eine Kombination, die es im Weinbau bislang noch nicht gab.