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Syngenta Armure

Armure

Das Fungizid mit doppelter Azolkraft gegen Cercospora und Co!
 
 

Vorteile


Starkes und neues Azolfungizid gegen Cercospora

Rasche Aufnahme, daher schnell regenfest

Gegen Rost, Ramularia und Echten Mehltau zugelassen

Ein unverbrauchter Wirkstoff gegen Cercospora

 
 

Wirkung


Armure ist ein neues systemisches Kombinationsfungizid zur Bekämpfung von Cercospora-Blattfleckenkrankheit, Echtem Mehltau, Rübenrost und Ramularia-Blattfleckenkrankheit in Zuckerrüben und Futterrüben. Der Wirkstoff Propiconazol in Armure wurde in Österreich noch nie in Zuckerrüben eingesetzt und ist daher eine optimale Ergänzung zum bewährten Difenoconazol.

Pilzkrankheiten bei Zuckerrüben

Echter Mehltau

Armure Pilzkrankheiten Mehltau

Cercospora-Blattfleckenkrankheit

Armure Pilzkrankheiten Cercospora

Details zum Echten Mehltau

Erreger und Wirtspflanzen
Der Echte Mehltau an Rüben wird vom Pilz Erysiphe betae hervorgerufen. Sein Wirtspflanzenkreis beschränkt sich ausschließlich auf Arten der Gattung Beta (Rübenarten).

Schadbild
Erstsymptome sind grauweiße Pusteln, später mehlartiger Myzelbelag (leicht abzuwischen) auf der Blattoberseite. Temperaturen über 15 °C und Luftfeuchtigkeit ab 30–40% begünstigen die Ausbreitung des Pilzes.

Wirtschaftliche Bedeutung
Der Pilzbefall mindert die Assimilationsfläche der Rübe. Daher kann Starkbefall (besonders in trockenen und warmen Jahren) zu erheblichen Verlusten in Rübenertrag (ca. –20%) und Zuckergehalt (–2%) führen. In der Regel ist Mehltau bis Mitte August bekämpfungswürdig.

Maßnahmen
Gute Einarbeitung von Ernteresten, unterschiedliche Sortenanfälligkeiten beachten. Bei anfälligen Sorten hoher Bekämpfungserfolg durch den Einsatz von Spyrale (kein Schwefelzusatz notwendig) oder Amure bzw. Score.

 

Details zur Cercospora-Blattfleckenkrankheit

Erreger und Wirtsflanzen
Cercospora beticola befällt neben Zuckerrüben ebenfalls Futterrüben, Rote Rüben, Mangold, Spinat und zahlreiche Unkräuter. Feucht-warme Bedingungen unterstützen die Verbreitung des Erregers durch Wind und Regenspritzer.

Schadbild
Erste Symptome sind 2–3 mm große rundliche Flecken. Auftreten an älteren Blättern gegen Ende Juni. Im inneren der Flecken sind zeitweise „dunkle Punkte“ zu erkennen, auf denen sich die Konidienträger und Konidien des Pilzes befinden. Bei massivem Befall fließen die Flecken ineinander. Das hat zur Folge, dass die Blätter vertrocknen und absterben.

Wirtschaftliche Bedeutung
Als Reaktion auf die Blattzerstörung baut die Pflanze den Blattapparat erneut auf und greift dabei auf eingelagerte Reservestoffe zurück. Das geht zu Lasten des Rübenertrags (RE) und des Zuckergehaltes (ZG). Je früher der Befall, desto größer die Verluste an RE (ca. –35%) und ZG (ca. –2%).

Maßnahmen
Einsatz von Armure bzw. Spyrale unmittelbar nach Warndienstaufruf. Rübensorten mit höherer Cercosporatoleranz auswählen.

Ramularia-Blattfleckenkrankheit

Armure Pilzkrankheiten Ramularia

Rübenrost

Armure Pilzkrankheiten Rübenrost

Details zur Ramularia-Blattfleckenkrankheit

Erreger und Wirtspflanzen
Der Erreger Ramularia beticola befällt neben Zuckerrüben auch Futterrüben und Gänsefußarten.

Schadbild
Unregelmäßige eckige bis runde Flecken, diese können mit Cercospora verwechselt werden. Flecken sind vom gesunden Gewebe durch einen schmalen braunen Rand getrennt. In den Flecken können dunkle konzentrische Ringe auftreten.

Wirtschaftliche Bedeutung
Bei stärkerem Befall durch Ramularia kommt es auch zu Blattneubildungen. In der Folge können erhebliche Ertrags- und Qualitätsverluste (RE ca. –15%, ZG ca. –2%) eintreten. Im Gegensatz zu Cercospora dominiert Ramularia besonders in feuchteren und kühleren Jahren.

Maßnahmen
Einsatz von Score bzw. Spyrale nach Warndienstaufruf. Die Einarbeitung von auf dem Feld verbliebenen Ernteresten mindert den Krankheitsdruck.

Details zum Rübenrost

Erreger und Wirtspflanzen
Der Erreger Uromyces betae befällt neben Zuckerrüben und Futterrüben ebenfalls Rote Rüben, Spinat und Mangold.

Schadbild
Rostbraune Pusteln (1 mm) auf Ober- und Unterseite der mittleren und äußeren Rübenblätter. Ältere, stark befallene Blätter welken und sterben ab. Kräuselung und Vergilbung bei jüngeren Blättern. Krankheitsauftreten im Spätsommer und Herbst.

Wirtschaftliche Bedeutung
Krankheit tritt in allen Rübenanbauregionen auf. Jedoch ist selten mit stärkeren wirtschaftlichen Ertragseinbußen zu rechnen, wenn das Auftreten spät (Herbst) einsetzt.

Maßnahmen
Gute Einarbeitung von Ernteresten. Beseitigung von befallenen Unkrautrüben. Rostbefall wird bei Fungizidapplikationen die sich gegen Cercospora richten, mit erfasst.

 

 
 

Anwendung


Armure Einsatzzeitraum

Frühe Infektionen und ein hoher Krankheitsdruck durch starke Niederschläge und warme Temperaturen erforderten in den letzten Jahren intensive Kontrollen und Bekämpfungsmaßnahmen. In vielen Fällen waren daher drei Spritzungen und mehr notwendig. Beginnen Sie die Spritzfolge mit dem neuen und stärksten Azol-Doppel-Fungizid Armure.

 
 

Produktprofil


WIRKSTOFFE Propiconazol + Difenoconazol
WIRKUNGSSPEKTRUM Cercospora, Ramularia, Rost, Echter Mehltau
KULTUR Zuckerrübe, Futterrübe
EINSATZZEITRAUM Nach Warnmeldung der Zuckerfabrik bzw. Einsatz nach eigener Befallskontrolle am Feld
AUFWANDMENGE 0,6 l/ha. Max. 2 Behandlungen pro Jahr
ABSTANDSAUFLAGEN 1 m
WARTEFRIST 21 Tage
VERKAUFSGEBINDE 1l, 5l